Themen-Rundgang: Sinti und Roma in München
München · 2 Stunden
Highlights
Sinti-Denkmal am Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Orte der Verfolgung
Erste Berichte über Sinti in München
Sinti und Roma lebten in München lange am Rande der Gesellschaft. Seit 1900 begegnete die Münchner Gesellschaft der Minderheit zunehmend feindlich. Polizei und rassistische Wissenschaften leisteten der Diskriminierung und Verfolgung Vorschub. Die Deportation nach Auschwitz überlebten nur wenige.Sinti und Roma lebten in München lange am Rande der Gesellschaft. Der Rundgang erzählt ihre Geschichte.Im späten Mittelalter kamen erstmals "ziegeyner aus Klayn Egipten" nach München. 500 Jahre lang wurden sie teils geduldet, teils fristeten sie misstrauisch beobachtet ihr Leben im Abseits.Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begegnete die Münchner Gesellschaft der Minderheit zunehmend feindlich und ablehnend.Die Polizei und aufkommende rassistische Wissenschaften leisteten der Diskriminierung und Verfolgung Vorschub. Die Deportation nach Auschwitz überlebten nur wenige. Die nach München Zurückgekehrten wurden auch nach 1945 immer noch mit Ablehnung konfrontiert.Erst seit einigen Jahrzehnten finden Sinti und Roma zunehmend Gehör und Anerkennung. Erfahren Sie die Geschichte einer Minderheit, die seit einem halben Jahrtausend zu unserer Stadt gehört.
Treffpunkt
- Spielzeugmuseum (Turm des Alten Rathauses) am Marienplatz Marienplatz 15MünchenDeutschland
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